Öffnungszeiten | Lange Gasse 64, 72070 Tübingen

Unsere Veranstaltungen finden Sie weiter unten.

Unser Bildungsmaterial finden Sie weiter unten. 

 

Kontakt: bildung[at]weltladen-tuebingen[dot]de

Der Verein hat das Ziel durch seine Aktivitäten zum globalen Lernen beizutragen.

Die Informations- und Bildungsarbeit setzt an den Produkten an, die wir in unserem Laden zum Verkauf anbieten. Dabei wollen wir mit dem Verkauf über Art und Herkunft der Produkte, über die Lebensbedingungen der Produzierenden, die Weiterverarbeitung und die Arbeitsweise der Projekte informieren.

Wir legen Wert darauf auch den Weg des Produkts zur Verbraucherin kritisch zu verfolgen. Der Blick auf die Problematik des Welthandels und seiner machtpolitischen Hintergründe soll zur Informations- und Bewußtseinsbildung beitragen.

Informations- und Bildungsarbeit fängt bei der internen Weiterbildung an. Die ehrenamtlich Mitarbeitenden im Verein haben die Möglichkeit, in der Präsentation und der Gestaltung des Weltladens, in der Informationsarbeit für externe Gruppen aller Altersstufen, in der Mitarbeit bei kommunalen Arbeitsgruppen und bei öffentlichen Veranstaltungen auf entwicklungspolitische Hintergründe aufmerksam zu machen.

Gruppen aus Schulen und anderen Bildungseinrichtungen informieren sich im Weltladen über den Fairen Handel und damit zusammenhängenden Problemen; eine wertvolle Unterstützung bieten dabei Schülerinnen und Studentinnen als Praktikantinnen, die sich bei uns in die globalen Probleme der Weltwirtschaft einarbeiten.

Sie haben Fragen oder oder Interesse an unserem Angebot, dann kontaktieren sie uns doch einfach per E-Mail

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Veranstaltungen

Von November 2020 bis September 2021 führt das Aktionszentrum Arme Welt e.V. ein Bildungsprojekt durch. Ziel des Projektes ist es, mehr Menschen über die Arbeit und Themen des Weltladens zu informieren, neue Denkanstöße zu setzen und dadurch Eine Welt Aspekte und den Beitrag des Fairen Handels stärker in den gesellschaftlichen Debatten in Tübingen zu verankern. Im Rahmen des Projektes führen wir unter anderem gemeinsam mit Stadtteilzentren Veranstaltungen durch und bieten an ausgewählten Samstagen Gesprächsangebote für Kundinnen und Kunden im Weltladen an. 

Das Bildungsprojekt wird gefördert durch:

 Band Förderhinweis

 

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Denkwerkstatt zur Zukunft der Eine Welt-Arbeit in Tübingen

Lokal globale Gerechtigkeit gestalten                    pexels wilson vitorino 3260090 Wegweiser 4scale

Dienstag, 21. September, 19:30 – 21:00 Uhr, im Rahmen der Fairen Woche

Im swt-KulturWerk, Werkstraße 4, 72074 Tübingen

Wie hat sich die Eine Welt-Arbeit und ihre Akteursszene in Tübingen in den letzten Jahren und jetzt unter Corona-Bedingungen entwickelt? Und was müssen wir in Zukunft tun, um wirksamer für globale Gerechtigkeit zu arbeiten? Wir laden Gesprächsgäste aus der Stadt, Zivilgesellschaft, der Universität und dem Weltladen ein, um darüber gemeinsam mit dem Publikum zu diskutieren.

Insbesondere Initiativen und Menschen, die sich in der Eine Welt-Arbeit engagieren und arbeiten, laden wir zu dem Austausch ein.

 

Gesprächsgäste:

Jannika Franke, Koordinatorin Kommunale Entwicklungspolitik, Stadt Tübingen

Hanna Smitmans, Koordinatorin des Netzwerks FAIRstrickt

Winfried Brugger, 1. Vorsitzender des Aktionszentrum Arme Welt e.V. – Weltladen Tübingen

Birgit Hoinle, Vorstand und Sprecherin für den Ernährungsrat der Region Tübingen-Rottenburg e.V.

Arno Schmidt, studentische Hilfskraft am Kompetenzzentrum für Nachhaltige Entwicklung (Schwerpunkt: Studium Oecologicum), hochschulpolitisch in verschiedenen Gremien aktiv und Teil der Initiative nez.

Bernd Wolpert (Vereinsmitglied, Leitung von EZEF, der Fachstelle für Film von Brot für die Welt), Susanne Renner (ehem. Vorstandsmitglied, Bildungsarbeit) und Johannes Lauterbach (Eine Welt Regionalpromotor für den Großraum Stuttgart) leiten den Austausch mit einem Rückblick auf die Eine Welt-Arbeit ein. Misuk Choi (Bildungsreferentin des Vereins) moderiert.

Aufgrund von Corona ist die Anzahl der BesucherInnen auf 33 Personen beschränkt. Für eine bessere Planung bitten wir um Anmeldung bei:

Es gelten die zu dem Zeitpunkt aktuelle Corona-Verordnung sowie die Hygienemaßnahmen.

Ein herzlicher Dank gilt den Stadtwerken Tübingen, die das swt-KulturWerk für die Veranstaltung gratis zur Verfügung stellen.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Bildungsprojektes des Aktionszentrum Arme Welt e.V.

 

Bildnachweis: Wilson Vitorino, Pexels

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Informations- und Gesprächsangebot an ausgewählten Samstagen

WL Startseite

10:30 - 12 Uhr, vor dem Weltladen

Bis Ende September bietet der Weltladen an ausgewählten Samstagvormittagen die Möglichkeit für Gespräche und Informationen zu verschiedenen Themen der Eine Welt Arbeit wie Klimawandel und -gerechtigkeit, globale Lieferketten und die herausfordernde Vielfalt an fairen Siegeln. Für die Gespräche stehen mal Mitwirkende aus dem Weltladen, mal VertreterInnen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft zur Verfügung. Ein Angebot im Rahmen des Bildungsprojektes des Aktionszentrum Arme Welt e.V.

 

Überblick über die weiteren Gesprächsangebote:

18. September: In diesem Gespräch geht es um den Zusammenhang von Klimawandel und globaler Gerechtigkeit: Raquel Cayapa von Kallari Futuro berichtet über die Anbaumethode der Kooperative Kallari im Amazonasbecken, Ecuador, und ihre Bedeutung für den Erhalt des lokalen Ökosystems und was das mit dem Fairen Handel zu tun hat. Die Kooperative Kallari ist eine der wenigen Kooperativen, die nicht nur den Rohstoff Kakao anbauen, sondern ihn auch weiter zu Schokolade verarbeiten.

25. September: Wie arbeiten Kleinbauern und -bäuerinnen in der Region? Der Berghof in Lustnau tauscht sich gerne mit Ihnen aus.

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Fairer Handel - Apfel-Mangosaft

Dienstag, 28. September, 17:00 -19:30 Uhr

Im Stadtteiltreff Waldhäuser Ost, Berliner Ring 20, 72076 Tübingen 

In Zusammenarbeit mit dem Stadtteiltreff Waldhäuser Ost laden wir ein, über den Apfel-Mangosaft den Fairen Handel und die Weltladenarbeit näher kennenzulernen. Beim Apfel-Mango-Saft handelt es sich um ein Projekt, das den Bogen schlägt zwischen dem Fairen Handel von Mangos aus kleinbäuerlicher Landwirtschaft auf den Philippinen und den Streuobstwiesen zwischen Neckar und Alb.

Anhand vom Apfel-Mangosaft wird der Faire Handel greifbar gemacht: Welche Ziele verfolgt Fairer Handel? Und wie wirkt er? Wie kann er funktionieren, welche Akteure braucht er und wie muss eine Lieferkette im Fairen Handel aufgebaut sein?

Wir zeigen den kurzen Dokumentarfilm vom Fairhandelshaus WeltPartner eG „Mehr als nur ein fairer Preis. Fair Trade mit Mangos von Preda.“, der vor allem einen intensiven Einblick in die Arbeit der Fairhandelsorganisation Preda gibt. Anschließend wird interaktiv die Lieferkette des Apfel-Mangosaftes nachverfolgt und anhand dieser die Kriterien des Fairen Handels veranschaulicht und dabei auch geschaut, inwieweit dieser Saft einen Beitrag zum Klimaschutz leistet. Fragen und Diskussion sind jederzeit willkommen.

Zu guter Letzt verkosten wir verschiedene Säfte. Wie schmeckt ein Saft von Streuobstwiesen und wie einer aus dem Supermarkt? Und wie schmeckt der Apfel-Mango-Saft?

Referentin: Misuk Choi, Bildungsreferentin für das Aktionszentrum Arme Welt e.V.

Ein Angebot im Rahmen des Bildungsprojektes des Aktionszentrum Arme Welt e.V.

 

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Vergangene Veranstaltungen

Fairer Handel - Apfel-Mangosaft

Dienstag, 10. August, 16.00 -17:30 Uhr

Im Stadtteiltreff Waldhäuser Ost, Berliner Ring 20, 72076 Tübingen 

In Zusammenarbeit mit dem Stadtteiltreff Waldhäuser Ost laden wir ein, über den Apfel-Mangosaft den Fairen Handel und die Weltladenarbeit näher kennenzulernen. Beim Apfel-Mango-Saft handelt es sich um das bekannteste Nord-Süd-Projekt im Land, welches ganz im Geiste von Rio „global denken – lokal handeln“ steht.

Anhand vom Apfel-Mangosaft wird der Faire Handel greifbar gemacht: Welche Ziele verfolgt Fairer Handel? Wie kann er funktionieren, welche Akteure braucht er und wie muss eine Lieferkette im Fairen Handel aufgebaut sein? Und wie wirkt er letztendlich?

Wir zeigen den kurzen Dokumentarfilm vom Fairhandelshaus WeltPartner eG „Mehr als nur ein fairer Preis. Fair Trade mit Mangos von Preda.“. Anschließend wird interaktiv die Lieferkette des Apfel-Mango-Saftes als Beispiel für eine faire Lieferkette zusammengestellt und dabei auch geschaut, inwieweit dieser Saft einen Beitrag zum Klimaschutz leistet. Fragen und Diskussion sind jederzeit willkommen.

Zu guter Letzt verkosten wir verschiedene Säfte. Wie schmeckt ein Saft von Streuobstwiesen und wie einer aus dem Supermarkt? Und wie schmeckt der Apfel-Mango-Saft?

Referentin: Misuk Choi, Bildungsreferentin für das Aktionszentrum Arme Welt e.V.

Ein Angebot im Rahmen des Bildungsprojektes des Aktionszentrum Arme Welt e.V.

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Walk & Talk: Dem fairen Kaffee auf der Spur

Freitag, 23. Juli 2021, von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr

Treffpunkt: An der Jakobuskirche, Tübingen

Schon die alten Griechen haben es so gemacht: Bildung und Bewegung an der frischen Luft.

Bei einer Tour durch die Tübinger Innenstadt erfahren Sie Wissenswertes und Kurioses rund um unser Lebenselixier „Kaffee“: Wie wird er angebaut, wieviel „Frau“ steckt darin, inwiefern spielen Klimawandel, Börsenkurse, Siegel und sogar unser Sparschwein eine Rolle? Diesen Fragen gehen wir an sechs Stationen nach. Eine kleine Kaffeeverkostung rundet die Tour ab (unter Corona-Vorbehalt).

Die Tour ist kostenfrei und startet an der Jakobuskirche. Die Oikocredit Regionalgruppe Tübingen, der Weltladen Tübingen und Contigo laden herzlich sein.

Bitte beachten: Die Teilnehmerzahl ist auf 20 begrenzt.

Eine Anmeldung ist erforderlich: www.baden-wuerttemberg.oikocredit.de/walkandtalk

Der Spaziergang findet im Rahmen der Tübinger Nacht der Nachhaltigkeit statt.

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Kleidertausch & Quiz zu Textilien und SDGs & Bienenwachstuchworkshop

Freitag, 23. Juli 2021, von 16:00 Uhr bis 22:00 Uhr

Wo?: Auf dem Platz hinter der Stiftskirche

Textilien, die wir im Alltag nutzen, sind meist weit gereist. In Tübingen sind sie für uns trotzdem billig. Dafür bezahlen wir einen hohen Preis:
Arbeiterinnen und Arbeiter der Textilfabriken müssen trotz harter Arbeit hungern.
Die Herstellung eines Baumwoll-T-Shirts benötigt 6400 Liter Wasser - das entspricht in etwa 50 Badewannen.
Polyester-Shirts verschmutzen die Meere mit Mikro-Plastik.

Einfache und schnelle Lösungen gibt es nicht. Im Kleinen können wir:

  • weniger einkaufen
  • Textilien nutzen, schätzen, pflegen, wiederverwenden
  • unser Bewusstsein schärfen.

Mit deinem selbst hergestellten Bienenwachstuch kannst du dein Butterbrot hygienisch einpacken – ganz ohne Plastik. Die Kleidertauschbörse findet für dein ungetragenes Shirt einen Liebhaber - und du vielleicht ein neues Hemd? Und am Glücksrad kannst du schauen, was du über die versteckten Kosten eines Kleidungsstücks weißt und über die SDGs.

Wie funktioniert der Kleidertausch?

Es ist ein sehr kleiner Kleidertausch! Zur Verfügung stellen wir eine Kleiderstange und ein kleines Tischlein. Jede/r kann gut erhaltene Kleidung mitbringen und sie selbst aufhängen/hinlegen. Jede/r darf sich Kleidung, die gefällt, mitnehmen, auch ohne etwas mitgebracht zu haben. Kleidung, die am Ende der Nacht übrigbleibt, werden wir weitergeben. 

Der Weltladen Tübingen, FAIRstrickt und Future Fashion laden herzlich ein.

Das Angebot findet im Rahmen der Tübinger Nacht der Nachhaltigkeit statt.

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KlimaTanzTheater: 25. Juni 2021 | 17 Uhr | am Werkstadthaus

KlimaTanzTheater Cut

“Gemeinsam beschäftigen wir uns im Tanz mit der Klimakrise. Unser Fokus liegt auf dem Wasser. Wie spüren wir   die klimatischen Veränderungen und ihre Folgen hier vor Ort? Wie ist unsere Beziehung zu Natur, zu Ressourcen und Kreisläufen – und wie sieht diese Beziehung bei Menschen in anderen Teilen der Welt aus? Diese Fragen bewegen uns und wir möchten sie mit dem Publikum teilen.“

"Wir, das KlimaTanzTheater, sind fünf Tübingerinnen. Gemeinsam suchen wir die Auseinandersetzung mit der Klimakrise im Tanz." Im letzten Sommer ist das KlimaTanzTheater im Wennfeldhaus aufgetreten.

Nach dem Tanz möchten wir uns mit Ihnen über Ihre Eindrücke austauschen. Die Veranstaltung geht ca. 45 Minunten. 

Zum Veranstaltungsposter.

Eine Veranstaltung des Weltladen Tübingen im Rahmen des Bildungsprojektes in Zusammenarbeit mit dem Werkstadthaus. Im Juni und Juli gibt es jeden Freitag Nachmittag einen Kunstfeierabend vor dem Werktstadthaus. Eintritt frei, Spenden erwünscht. Zuschauende bringen Stuhl oder Decke mit. Die jeweils aktuellen Hygiene-und AHA-Regelungenwerden eingehalten. Werkstadthaus l Aixer Straße 72 l 72070 Tübingen. 

Mit freundlicher Unterstützung von Universitätsstadt Tübingen, Stadtwerke Tübingen, Kreissparkasse Tübingen.

Bildnachweis: KlimaTanzTheater

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Die abenteuerliche Reise eines Smartphones - Workshop - Film - Diskussion: 5. Juli 2021 | 20 - 22 Uhr

im Club Voltaire, Haaggasse 26b, 72070 Tübingen

IV. Owode Onirin klein

Smartphone & Co. gehören heute wie selbstverständlich zu unserem Alltag. Doch woher kommen die Rohstoffe, die in diesen Geräten verbaut werden? Unter welchen Bedingungen werden sie gefertigt? Und was passiert mit den Geräten, wenn sie nicht mehr gebraucht werden? Workshop, Film und Diskussion bieten verschiedene Blicke hinter die Kulissen und zeigen auf, welche Probleme und Chancen es entlang der Wertschöpfungskette von Smartphones gibt und was getan werden muss, damit diese fair und nachhaltig wird.

Workshop: Hier geht es auf interaktive Art und Weise um eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Konsumverhalten und um das Kennenlernen der Rohstoffe, die für ein Handy benötigt werden, ihrer Herkunft und der Stationen, die ein Smartphone durchläuft. Dieser erste Teil dauert ca. 45 Minuten.

Anschließend zeigen wir den Dokumentarfilm Chinafrika.Mobile.

Nach dem Film möchten wir über die Inhalte von Film und Workshop diskutieren: Wo bietet die Wertschöpfungskette des Smartphones Chancen, wo liegen die Probleme? Durch den Austausch sollen Teilnehmende auch Ideen für Handlungsalternativen entwickeln.

Chinafrika.Mobile

Von Daniel Kötter, Deutschland 2019, Dokumentarfilm, 40 Min., OmdtU

In vier Kapiteln folgt der Dokumentarfilm „Chinafrika. mobile“ der „Lebensgeschichte“ von Mobiltelefonen von der Geburt in den Kobaltminen im kongolesischen Kolwezi über die Herstellung in südchinesischen Fabriken der Millionenstädte in Shenzhen und Guangzhou im Perflussdelta bis zum Gebrauch und ‚Tod‘ auf den Märkten und Recycling-Halden in der nigerianischen Hafenstadt Lagos. Gefilmt wurde von Minenarbeitern, Fabrikangestellten, Händlerinnen und Händlern und Elektroschrott-SammlerInnen an den Originalschauplätzen im Kongo, in China und Nigeria.

Der Film zeigt einen Wirtschaftskreislauf auf teils verschlungenen Pfaden auf, in den wir alle eingebunden sind und der einen besonderen Fokus auf die oft noch wenig bekannten neuen Beziehungen zwischen Afrika und China legt. Diese werden unter dem Stichwort „Chinafrika“ zusammengefasst.

Der Film entstand als Folge des umfassenden Kultur- und Ausstellungsprojekts „Chinafrika. Under Construction“ zu den kulturellen Effekten der ökonomischen und politischen Beziehungen zwischen China und dem afrikanischen Kontinent, an dem der Kurator und Urbanist Jochen Becker sowie der Filmemacher und Regisseur Daniel Kötter zwischen 2014 und 2018 arbeiteten und recherchierten.

Weitere Infos auf der Seite des EZEF.

Referent: René Liceras Escalante kommt aus Bolivien. Er hat Pädagogik auf Diplom an der Universität San Francisco Xavier de Chuquisaca in Sucre, Bolivien, studiert und einen Master in Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Anthropologie und interkultureller Pädagogik an der Freien Universität Berlin gemacht. Seine Themenschwerpunkte in der Bildungsarbeit sind Bildung für nachhaltige Entwicklung, Nord-Süd Beziehungen zum Thema Rohstoffe und Fairer Handel sowie Globales Lernen.

 

Eintritt frei, Spende möglich.

Hinweis für Gäste: Wegen der Corona-Bedingungen stark reduzierte Besucherzahl. Platzreservierungen per Mail an . Für die Veranstaltung gilt die jeweils aktuelle Corona-Verordnung. Einlass nur für vollständig Geimpfte, Genesene oder mit aktuellem negativen Test (jeweils mit Nachweis). Die nächsten Test-Stationen sind am Haagtorplatz oder vor dem Rathaus. Vor Ort sind keine Schnelltests möglich!

Zum Veranstaltungsposter.

Eine Veranstaltung des Weltladen Tübingen im Rahmen des Bildungsprojektes mit dem Club Voltaire und der Volkshochschule Tübingen. In Zusammenarbeit mit dem EZEF.

Bildnachweis: EZEF

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Bildungsmaterial zu unseren Schwerpunktthemen 

Von November 2020 bis September 2021 führt das Aktionszentrum Arme Welt e.V. ein Bildungsprojekt durch. Ziel des Projektes ist es, mehr Menschen über die Arbeit und Themen des Weltladens zu informieren, neue Denkanstöße zu setzen und dadurch Eine Welt Aspekte und den Beitrag des Fairen Handels stärker in den gesellschaftlichen Debatten in Tübingen zu verankern. Die folgenden Bildungsmaterialien wruden, wenn nicht anders vermerkt, im Rahmen des Projektes erstellt. 

Das Bildungsprojekt wird gefördert durch:

 Band Förderhinweis

 

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Actionbound "Lebensmittel in Tübingen - global gerecht? -  zur Fairen Woche 2021

Dieser Actionbound ergänzt die Aktionen von Gastronomie und Lebensmitteleinzelhandel! Er beleuchtet verschiedene Aspekte zum Thema nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster und verknüpft diese mit Lebensmitteln, die hier in Tübingen angeboten werden oder mit Orten und Initiativen in Tübingen, die etwas mit Lebensmitteln zu tun haben. So erhält man einen Einblick in die Probleme, aber auch in die Lösungen, die hier und da schon gelebt werden. In der Rallye trifft man auf Schokolade, Regenwald, Fairen Handel, Siegel, lokale Landwirtschaft und mehr und erhält Anregungen dazu, was die Stadt, wir, Supermärkte und die Zivilgesellschaft tun können. Dies sind lediglich verschiedene Einblicke in das Thema und der Bound erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit!

Der Actionbound ist wie eine Schnitzeljagd. Er führt an verschiedene Orte (in der Tübinger Innenstadt), an denen man jeweils eine Info zum Thema der Station erhält und eine Aufgabe lösen muss. Die Stationen unseres Bounds sind in der empfohlenen Reihenfolge angeordnet, die man aber nicht befolgen muss. Der Bound kann jederzeit und ohne Begleitung gespielt werden, ein Vorwissen ist nicht notwendig. 

! Es gibt drei Stationen (Rathaus Foyer, Weltladen Tübingen, Vinum - Weine & Feines), wo man reingehen müsste, um die Aufgabe zu lösen. Hier bitte die Öffnungszeiten und die Corona-Hygieneregeln der Orte beachten. 

Um den Bound zu spielen, muss man die App Actionbound auf dem Smartphone oder Tablet installieren. Danach muss man nur noch den QR-Code einscannen und los geht's! Den QR-Code und eine Anleitung finden Sie in der Startanleitung, auf der Bound-Page finden Sie eine Übersicht zum Bound. Tipp: Den Bound an einem Ort mit W-Lan vorher auf das Gerät laden. Wer noch nie einen Actionbound gespielt hat, kann sich auf der Seite von Actionbound ein kurzes Video anschauen.

Tipps und Quellen zum Actionbound "Lebensmittel in Tübingen - global gerecht?" finden Sie hier.

Fairer Handel und Weltladenarbeit anhand vom Apfel-Mangosaft

Informationen zum Apfel-Mangosaft der Fairtrade-Städte Tübingen und Rottenburg: Was bringt das Projekt? Welche Akteure sind beteiligt und wie sieht die Lieferkette aus? Welche Labels findet man auf der Apfel-Mangosaft-Flasche? Informationen dazu sind in dem Infoblatt "Der Apfel-Mangosaft. Ein Projekt der Fairtrade-Städte Rottenburg am Neckar und Tübingen" zusammengestellt.

Die Fairtrade-Stadt-Steuerungsgruppe Rottenburg am Neckar hat in einem Poster die Lieferkette des Apfel-Mangosaftes zusammengestellt: Wie kommt der Saft in die Flasche?

In den Hintergrundinformationen zum Fairen Handel und der Weltladenarbeit am Beispiel vom Apfel-Mangosaft erhalten Sie in Teil I einen Überblick über die Ursachen von Armut und die Notwendigkeit des Fairen Handels und seine Wirkung und darüber wie im Fairen Handel faire Handelsbedingungen entlang der Lieferkette garantiert werden. In Teil II geht es um den Fairen Handel mit Mangos auf den Philippinen. Er gibt einen Überblick über die Wirkung des Fairen Handels und die Arbeit der Fairhandelsorganisation Preda auf den Philippinen und geht in Bezug auf den Fairen Handel mit Mangos auf unsere drei Schwerpunktthemen ein: Lieferkette (von den KleinbäuerInnen bis zu WeltPartner eG), Klimawandel und Siegel.

Klimawandel

Vortrag über Klimawandel und Fairen Handel

Martin Lang, FairhandelsBerater und Eine Welt Fachpromotor für Fairen Handel, Ost Baden Württemberg, ist seit über 30 Jahren für den Fairen Handel aktiv. Im Rahmen einer digitalen MultiplikatorInnenschulung hat er einen Vortrag über das Thema Klimawandel und Fairer Handel gehalten. Der Vortrag ist in drei Teile gegliedert. Über die jeweiligen Links gelangen Sie zum Video des entsprechenden Teilvortrags.

Wie wirkt sich der Klimawandel auf die ProduzentInnen des Fairen Handels aus? (16:23)

Klimarelevante Aspekte des Fairen Handels (15:25)

Kann der Faire Handel auch in der Klimakrise befürwortet werden? (4:24)

Dieses Bildungsmaterial wurde im Rahmen des Bildungsprojektes erstellt.

Audios zum Thema: Sprachen, Klimawandel und Fairer Handel

TEIL I: Sprachen

TEIL II: Chakras – Anbau- und Lebensweise

TEIL III: Auswirkungen des Klimawandels auf die Anbau- und Lebensweise der Kichwa

Begleitmaterial zu den Audios

Die Interviews und Recherchen für dieses Audiomaterial wurden ursprünglich für eine Sendung auf einem offenen Sendeplatz der Wüsten Welle durchgeführt. Die Sendung ist in Kooperation mit Telar e.V. entstanden. Unter Schwerpunktthemen kann man sich die Sendung anhören.

Dieses Bildungsmaterial wurde im Rahmen des Bildungsprojektes erstellt.